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Judo - SG Schorndorf 1846 e.V.

Judo-WM Tokio 2019



 
 

 

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Erstrundenniederlage für Sebastian Seidl

 
   

Frühes Aus für Sebastian Seidl am zweiten Tag der Judo-Weltmeisterschaften in Tokio.

In der Klasse bis 66 kg hatte der 29-jährige Abensberger in der ersten Runde gegen Limhwan Kim aus Südkorea, WM-Fünfter von 2017, Sieger beim Grand Prix in Hohhot und Zweiter beim Grand Slam in Düsseldorf in diesem Jahr, in den ersten drei Minuten die größeren Kampfanteile. In Stand und Boden zeigte er gute Ansätze, konnte jedoch keine Wertung erzielen. In der Golden-Score-Verlängerung gelang dem Koreaner nach 47 Sekunden durch O-uchi-gari die entscheidende Wazaari-Wertung.

Die Klasse bis 66 kg war mit 92 Athleten die teilnehmerstärkste Gewichtsklasse bei diesen Weltmeisterschaften.

In der Klasse bis 52 kg der Frauen war keine deutsche Kämpferin am Start.

Die Titel am zweiten Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Tokio gingen an Uta Abe aus Japan (bis 52 kg), die ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigte, und Joshiro Maruyama aus Japan (bis 66 kg).

Im Medaillenspiegel führt nach zwei Tagen Japan mit zwei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und drei Bronzemedaillen vor der Ukraine, Georgien (jeweils 1/0/0), Südkorea und Russland (jeweils 0/1/0).

Am Dienstag hat der Deutsche Judo-Bund mit Theresa Stoll vom TSV Großhadern, Pauline Starke vom Judo-Team Hannover (beide bis 57 kg), Anthony Zingg vom TSV Bayer 04 Leverkusen und Igor Wandtke vom Judo-Team Hannover (beide bis 73 kg) vier Athleten in Tokio am Start.

Die Ergebnisse vom zweiten Wettkampftag:

Frauen bis 52 kg:

1. Uta Abe, JPN

2. Natalia Kuziutina, RUS

3. Majlinda Kelmendi, KOS

3. Ai Shishime, JPN

5. Amandine Buchard, FRA

5. Joana Ramos, POR

7. Chelsie Giles, GBR

7. Charline Van Snick, BEL

Männer bis 66 kg:

1. Joshiro Maruyama, JPN

2. Limhwan Kim, KOR

3. Hifumi Abe, JPN

3. Denis Vieru, MDA

5. Manuel Lombardo, ITA

5. Baskhuu Yondonperenlei, MGL

7. Mohamed Abdelmawgoud, EGY

7. Bogdan Iadov, UKR

 

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Montag: 12:00-14:30 Uhr Eurosport 1 (live)

#Judo #DJB #JudoWorlds #wirfuerd #roadtotokyo #djbathleten

 
     
     
     
 

Vier DJB-Starter in Tokio am Dienstag

 
   

Mit Theresa Stoll vom TSV Großhadern, Pauline Starke vom Judo-Team Hannover (beide bis 57 kg), Anthony Zingg vom TSV Bayer 04 Leverkusen und Igor Wandtke vom Judo-Team Hannover (beide bis 73 kg) hat der Deutsche Judo-Bund am dritten Wettkampftag der Judo-Weltmeisterschaften in Tokio vier Athleten am Start.

In der Gewichtsklasse bis 57 kg treten mit Theresa Stoll und Pauline Starke zwei Athletinnen an. Theresa Stoll startete 2017 nach ihrem überraschenden Sieg beim Grand Prix in Düsseldorf richtig durch und wurde 2017 und 2018 Vize-Europameisterin. Bei der WM in Baku im vergangenen Jahr verpasste sie eine Medaille knapp. Pauline Starke ist eine der neuen Nachwuchshoffnungen und konnte bei den European Games in Minsk völlig überraschend die Bronzemedaille gewinnen. Bei der WM sollte sie ihre Konkurrenz auf dem Schirm haben, es wird nicht einfacher.

Theresa Stoll hat in der ersten Runde ein Freilos und kämpft in Runde zwei gegen die Siegerin der Begegnung Po Sum Leung aus Hongkong gegen Loredana Ohai aus Rumänien. Pauline Starke kämpft in der ersten Runde gegen Amina Toyoda aus Pakistan. In der 57-kg-Klasse gehen 56 Teilnehmerinnen an den Start.

In der Gewichtsklasse bis 73 kg gibt es einen spannenden Konkurrenzkampf. In der Weltrangliste liegt Anthony Zingg mit Platz 22 sechs Plätze vor seinem Nationalmannschaftskollegen Igor Wandtke. Beide Athleten konnten in diesem Jahr bei einem Grand Prix die Bronzemedaille erkämpfen und kämpfen auf gleichstarkem Level. Der drei Jahre ältere Igor Wandtke hat mit seiner Olympiateilnahme 2016 sicherlich die größere Erfahrung, aber auf der Matte zählt vor allem die aktuelle Form.

Anthony Zingg kämpft in der ersten Runde gegen Nils Stump aus der Schweiz. Igor Wandtke kämpft in der ersten Runde gegen Andrew Thomas Mlugu aus Tansania. 90 Teilnehmer gehen in der 73-kg-Klasse an den Start.

Kampfbeginn ist am Dienstag um 10:00 Uhr Ortszeit (3:00 Uhr MESZ). Der Finalblock beginnt um 19:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MESZ).

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/ 

TV-Zeiten am Dienstag: 12:00-14:30 Uhr Eurosport 1 (live)

#Judo #DJB #JudoWorlds #wirfuerd #roadtotokyo #djbathleten


 

 
 
 

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Theresa Stoll scheitert im WM-Achtelfinale

 
   

Auch am dritten Wettkampftag blieben die deutschen Judokas bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio ohne Medaillen. Theresa Stoll vom TSV Großhadern musste sich im Achtelfinale der Klasse bis 57 kg nach ausgeglichenem Kampf gegen die Französin Sarah Leonie Cysique in der Golden-Score-Verlängerung geschlagen geben. Pauline Starke (bis 57 kg), Igor Wandtke (bis 73 kg) - beide vom Judo-Team Hannover - und Anthony Zingg vom TSV Bayer 04 Leverkusen schieden bereits frühzeitig aus dem Wettbewerb aus.

Theresa Stoll bezwang in ihrem Auftaktkampf Loredana Ohai aus Rumänien. Nach einer Führung durch Ko-soto-gake beendete die 23-jährige Münchenerin die Begegnung vorzeitig durch Kami-sankaku-gatame. Im Achtelfinale traf Stoll auf Sarah Leonie Cysique aus Frankreich, Dritte beim Grand Slam in Düsseldorf. In der regulären Kampfzeit konnte keine der beiden Kämpferinnen eine zählbare Wertung erzielen und es ging in die Verlängerung. Nach 2:12 Minuten im Golden Score gelang der Französin die entscheidende Wazaari-Wertung.

Pauline Starke besiegte in der ersten Runde nach 59 Sekunden Amina Toyoda aus Pakistan mit Kami-sankaku-gatame. Gegen Sanne Verhagen aus den Niederlanden, Fünfte der Europaspiele in Minsk, musste sich die EM-Dritte bereits nach 34 Sekunden durch Würgetechnik geschlagen geben.

Igor Wandtke gewann mit zwei Wazaari-Wertungen für eine Abtauchtechnik und für Sumi-gaeshi gegen Andrew Thomas Mlugu aus Tansania. In der zweiten Runde kam er mit dem Griff seines Gegners Akil Gjakova aus dem Kosovo, Sieger beim Grand Prix in Budapest, nicht zurecht und musste einen Wazaari-Rückstand durch Hiza-guruma hinnehmen. Nach knapp drei Minuten gelang Gjakova die entscheidende Technik gegen Wandtke.

Anthony Zingg startete gegen den Schweizer Nils Stump offensiv in den Kampf. Stump erhielt eine Shido-Bestrafung für Inaktivität. Doch dann geriet der 25-jährige Leverkusener in einen Haltegriff, aus dem er nicht mehr entkommen konnte.

Die WM-Titel gingen am dritten Wettkampftag an Christa Deguchi aus Kanada (bis 57 kg) und Olympiasieger Shohei Ono aus Japan (bis 73 kg), der nach 2013 und 2015 seinen dritten WM-Titel erkämpfte.

Den ersten Platz im Medaillenspiegel belegt nach drei Tagen Japan mit drei Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen. Dahinter folgen die Ukraine, Kanada und Georgien mit jeweils einer Goldmedaille.

Am Mittwoch ruhen die Hoffnungen des Deutschen Judo-Bundes (DJB) auf Alexander Wieczerzak, Dominic Ressel (beide bis 81 kg) und Martyna Trajdos (bis 63 kg).

Die Ergebnisse vom dritten Wettkampftag:

Frauen bis 57 kg:

1. Christa Deguchi, CAN

2. Tsukasa Yoshida, JPN

3. Julia Kowalczyk, POL

3. Rafaela Silva, BRA

5. Sarah Leonie Cysique, FRA

5. Ivelina Ilieva, BUL

7. Nora Gjakova, KOS

7. Daria Mezhetskaia, RUS

Männer bis 73 kg:

1. Shohei Ono, JPN

2. Rustam Orujov, AZE

3. Hidayat Heydarov, AZE

3. Denis Iartcev, RUS

5. Behruzi Khojazoda, TJK

5. Somon Makhmadbekov, TJK

7. Tohar Butbul, ISR

7. Bilal Ciloglu, TUR

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Dienstag: 12:00-14:30 Uhr Eurosport 1 (live)

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Vierter WM-Tag mit Trajdos, Wieczerzak und Ressel

 
   

Das wohl spannendste Duell auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020 liefern sich Alexander Wieczerzak und Dominic Ressel (beide bis 81 kg). Auf der einen Seite der Weltmeister von 2017 und WM-Dritte aus dem letzten Jahr, auf der anderen Seite der Weltranglisten-Fünfte und diesjährige Grand-Slam-Sieger von Paris. Selten hatte Deutschland zeitgleich zwei Athleten auf diesem Top-Niveau in seinen Reihen.

Alexander Wieczerzak schaffte 2017 die Sensation und wurde mit einer überragenden Leistung Weltmeister in Budapest. Der erste Weltmeister seit Florian Wanner im Jahr 2003. Ein Jahr später gewann er erneut eine Medaille bei der WM in Baku. Im Kampf um Bronze besiegte er keinen Geringeren als seinen nationalen Konkurrenten Dominic Ressel. Alexander Wieczerzak schafft es wie kaum ein anderer, auf den Punkt Top-Leistungen abzurufen und sich im entscheidenden Moment zu fokussieren.

Dominic Ressel kämpft seit Jahren auf einem unglaublich hohen Niveau und ist nicht umsonst die Nummer fünf der Welt und damit bester deutscher Judoka im gesamten World Ranking aller Gewichtsklassen. Alleine 2018 und 2019 stand er sechs Mal auf dem Siegerpodest bei einem Grand Prix oder Grand Slam. Der Höhepunkt war die Goldmedaille beim Grand Slam in Paris im Februar dieses Jahres. Direkt im Anschluss konnte er vor heimischem Publikum die Bronzemedaille beim Düsseldorf Grand Slam sichern.

In Tokio kämpft Alexander Wieczerzak am Mittwoch in Runde zwei gegen Ozeanienmeister Eoin Coughlan aus Australien. Dominic Ressel trifft in der zweiten Runde auf Didar Khamza aus Kasachstan, Sieger der Asienspiele 2018 und Sieger beim Grand Prix in Taschkent. In der Klasse bis 81 kg sind 82 Teilnehmer gemeldet.

Martyna Trajdos (bis 63 kg) gehört seit Jahren zur Weltspitze und darf sich auch bei der diesjährigen Weltmeisterschaft berechtigte Hoffnungen auf eine Top-Platzierung machen. Die Weltranglistensechste konnte in diesem Jahr schon drei Podestplatzierungen bei Grand Prixs und Grand Slams feiern und weiß zudem als Europameisterin von 2015 wie man ganz oben auf dem Siegertreppchen landet.

In der mit 46 Teilnehmerinnen besetzten Gewichtsklasse bis 63 kg hat Martyna Trajdos in der ersten Runde ein Freilos und kämpft in Runde zwei gegen die Siegerin der Begegnung Lai Man Tang aus Macao gegen Damiella Nomenjanahary aus Madagaskar.

Kampfbeginn ist am Mittwoch um 11:00 Uhr Ortszeit (4:00 Uhr MESZ). Der Finalblock beginnt um 19:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MESZ).

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Mittwoch: 12:00-14:35 Uhr Eurosport 1 (live)

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Martyna Trajdos gewinnt WM-Bronze in Tokio

 
Foto: IJF
   

Martyna Trajdos gewinnt bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio Bronze in der Klasse bis 63 kg und damit die erste Medaille für den Deutschen Judo-Bund bei den Titelkämpfen im Nippon Budokan. Einen siebten Platz belegt Dominic Ressel in der Kategorie bis 81 kg.

Die Begegnung von Martyna Trajdos um Bronze ging kampflos an die 30-Jährige, da ihre Kontrahentin Tina Trstenjak aus Slowenien, Olympiasiegerin, Vizeweltmeisterin 2017 und WM-Dritte 2018, im "kleinen Finale" aufgrund einer Disqualifikation im Halbfinale nicht mehr antreten durfte. Nach zwei siebten und zwei fünften Plätzen war es die erste WM-Medaille für Trajdos. Zuvor hatte Trajdos ihren Trostrundenkampf gegen Yu-Jung Liao aus Taipeh gewonnen. Nach einer Minute ging sie mit Wazaari-Wertung durch Soto-maki-komi in Führung und beendete die Begegnung bereits nach knapp zwei Minuten vorzeitig mit Ippon für O-soto-gari.

Im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio 2020 befand Martyna Trajdos dass es "eine gute Generalprobe sei, um zu checken, wie es abläuft im nächsten Jahr bei den Olympischen Spielen". Gegen eine Wiederholung des Medaillenerfolgs im nächsten Jahr hätte die erfahrene Athletin keine Einwände: "Natürlich würde ich gerne nächstes Jahr bei den Olympischen Spielen wieder auf dem Podium stehen. Bis dahin werde ich an vielen Dingen arbeiten."

Dominic Ressel fand im Trostrundenkampf kein Mittel gegen seinen Kontrahenten Antoine Valois-Fortier aus Kanada, Dritter der Olympischen Spiele von London und Vizeweltmeister von 2014. Zunächst musste er einen Wazaari-Rückstand durch Uchi-mata hinnehmen und nach 2:42 Minuten beendete der Kanadier die Begegnung vorzeitig durch Tai-otoshi.

Alexander Wieczerzak, Weltmeister von 2017, war bereits in der dritten Runde gegen Alexios Ntanatsidis aus Griechenland aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Die Titel des vierten Tages gingen an Clarisse Agbegnenou aus Frankreich (bis 63 kg) und Sagi Muki aus Israel (bis 81 kg).

Im Medaillenspiegel liegt nach vier Tagen Japan mit drei Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen auf dem ersten Platz vor Kanada (1/0/1) und Georgien (1/0/1).

Alina Böhm vom JZ Heubach, Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde (beide bis 70 kg) und Eduard Trippel vom JC Rüsselsheim (bis 90 kg) starten am Donnerstag für den Deutschen Judo-Bund in Tokio.

Die Ergebnisse vom vierten Wettkampftag:

Frauen bis 63 kg:

1. Clarisse Agbegnenou, FRA

2. Miku Tashiro, JPN

3. Juul Franssen, NED

3. Martyna Trajdos, GER

5. Sanne Vermeer, NED

5.

7. Gankhaich Bold, MGL

7. Yu-Jung Liao, TPE

Männer bis 81 kg:

1. Sagi Muki, ISR

2. Matthias Casse, BEL

3. Luka Maisuradze, GEO

3. Antoine Valois-fortier, CAN

5. Mohamed Abdelaal, EGY

5. Saeid Mollaei, IRI

7. Sharofiddin Boltaboev, UZB

7. Dominic Ressel, GER

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Mittwoch: 12:00-14:35 Uhr Eurosport 1 (live)

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Böhm, Scoccimarro und Trippel starten am Donnerstag in Tokio

 
   

Alina Böhm vom JZ Heubach, Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde (beide bis 70 kg) und Eduard Trippel vom JC Rüsselsheim (bis 90 kg) starten am Donnerstag für den Deutschen Judo-Bund in Tokio.

Eduard Trippel konnte schon bei der letzten WM in Baku mit einem fünften Platz in der Klasse bis 90 kg überzeugen und hat sich in der Weltspitze (Platz 14 der Weltrangliste) etabliert. Der Deutsche Meister der letzten drei Jahre verpasste in diesem Jahr beim Grand Prix in Marrakesch die Goldmedaille knapp. Dort musste er sich nur dem Weltmeister von 2017, Nemanja Majdov aus Serbien, geschlagen geben. Vielleicht kann er sich ja bei der WM in Japan revanchieren.

Eduard Trippel kämpft in der zweiten Runde gegen Noel van't End aus den Niederlanden, Fünfter der Europaspiele in Minsk und Sieger beim Grand Slam in Jekaterinburg. In der Klasse bis 90 kg gehen 69 Teilnehmer an den Start.

Ganz bitter ist die erneute Kreuzband-Verletzung von Laura Vargas Koch. Die Olympiamedaillengewinnerin von Rio zeigte mit dem zweiten Platz beim Grand Prix in Tiflis aufsteigende Form und wird nun auf unbestimmte Zeit ausfallen. Ein Schock für Athletin und Mannschaft. Alina Böhm wird nun versuchen, sie bestmöglich zu ersetzen und will ihre Chance nutzen. Die junge Athletin konnte in diesem Jahr die European Open in Cluj Napoca und den European Cup in Uster-Zürich gewinnen. Die zweite WM-Fahrerin in der Gewichtsklasse bis 70 kg ist Giovanna Scoccimarro. Die U21-Weltmeisterin von 2017 startete mit einem siebten Platz beim Grand Slam in Düsseldorf in die Saison und konnte sich seitdem kontinuierlich steigern. Auf den dritten Platz beim Grand Prix in Hohhot folgte erst vor wenigen Wochen die Goldmedaille beim Grand Prix in Montreal.

Giovanna Scoccimarro trifft in der ersten Runde auf Eliza Wroblewska aus Polen. Alina Böhm kämpft in der ersten Runde gegen Barbara Matic aus Kroatien, Dritte der Europaspiele in Minsk. 47 Kämpferinnen sind für die Klasse bis 70 kg gemeldet.

Kampfbeginn ist am Donnerstag um 12:00 Uhr Ortszeit (5:00 Uhr MESZ). Der Finalblock beginnt um 19:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MESZ).

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Donnerstag: 12:00-14:40 Uhr Eurosport 1 (live)

#Judo #DJB #JudoWorlds #wirfuerd #roadtotokyo #djbathleten

 
 
 
 
 

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Giovanna Scoccimarro verliert im WM-Achtelfinale

 
   

Am fünften Tag der Judo-Weltmeisterschaften in Tokio gab es keine weitere Medaille für den Deutschen Judo-Bund (DJB). Giovanna Scoccimarro vom MTV Vorsfelde schied nach einer dramatischen Achtelfinalbegegnung in der Klasse bis 70 kg gegen Sally Conway aus Großbritannien, Olympia-Dritte von Rio und in diesem Jahr Siegerin beim Grand Slam in Düsseldorf, aus dem Wettbewerb aus.

Bis kurz vor Schluss lag die 21-jährige Junioren-Weltmeisterin von 2017 in Führung und musste dann noch den Ausgleich und schließlich in der Golden-Score-Verlängerung die unglückliche Niederlage hinnehmen. Für Alina Böhm vom JZ Heubach (bis 70 kg) und Eduard Trippel vom JC Rüsselsheim (bis 90 kg) kam das Aus bereits nach Niederlagen in ihren Auftaktkämpfen.

Giovanna Scoccimarro gelang in der ersten Runde gegen Eliza Wroblewska aus Polen ein starker Auftakt. Bereits nach 47 Sekunden konterte die 21-jährige Wolfsburgerin einen Angriff ihrer Kontrahentin. Auch gegen Emilie Sook aus Dänemark hatte sie keine Mühe, legte diese schnell mit einem Uchi-mata-Ansatz auf die Matte und beendete den Kampf mit Kesa-gatame. Das Achtelfinale gegen Sally Conway aus Großbritannien, Olympia-Dritte von Rio und in diesem Jahr Siegerin beim Grand Slam in Düsseldorf, verlief hoch dramatisch. Zunächst dominierte Scoccimaaro den Kampf und ging früh mit Wazaari-Wertung für Uchi-mata in Führung. 20 Sekunden vor Schluss gelang Conway der Ausgleich durch Sumi-gaeshi. Danach ging es in die Golden-Score-Verlängerung. Hier musste sich die DJB-Kämpferin nach 2:11 Minuten nach einem weiteren Wazaari für Sumi-gaeshi durch die Britin geschlagen geben.

Alina Böhm traf in der ersten Runde auf Barbara Matic aus Kroatien, Dritte der Europaspiele in Minsk. Die Begegnung blieb ohne Wertungen, jedoch musste die 21-jährige Deutsche Vizemeisterin sich nach der dritten Bestrafung geschlagen geben.

Eduard Trippel unterlag in seinem Auftaktkampf in Runde zwei gegen den späteren Weltmeister Noel van t End aus den Niederlanden, Fünfter der Europaspiele in Minsk und Sieger beim Grand Slam in Jekaterinburg. Nach eigenem Wurfansatz geriet der 22-jährige Rüsselsheimer in einen Haltegriff, aus dem er nicht mehr entkommen konnte.

Die Titel am fünften WM-Tag gingen an Marie Eve Gahie aus Frankreich (bis 70 kg) und Noel Van T End aus den Niederlanden (bis 90 kg).

Im Medaillenspiegel liegt Japan nach fünf Tagen mit drei Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen auf dem ersten Platz vor Frankreich (2/0/2), den Niederlanden, Kanada und Georgien (jeweils 1/0/1).

Anna-Maria Wagner vom KJC Ravensburg, Luise Malzahn vom SV Halle (beide bis 78 kg) und Karl-Richard Frey vom TSV Bayer 04 Leverkusen (bis 100 kg) sind die deutschen Starter bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio am Freitag.

Die Ergebnisse vom fünften Wettkampftag:

Frauen bis 70 kg:

1. Marie Eve Gahie, FRA

2. Barbara Timo, POR

3. Sally Conway, GBR

3. Margaux Pinot, FRA

5. Anna Bernholm, SWE

5. Michaela Polleres, AUT

7. Maria Perez, PUR

7. Sanne Van Dijke, NED

Männer bis 90 kg:

1. Noel Van T End, NED

2. Shoichiro Mukai, JPN

3. Axel Clerget, FRA

3. Nemanja Majdov, SRB

5. Marcus Nyman, SWE

5. Krisztian Toth, HUN

7. Mammadali Mehdiyev, AZE

7. Ivan Felipe Silva Morales, CUB

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Donnerstag: 12:00-14:40 Uhr Eurosport 1 (live)

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Judo-WM am Freitag mit Wagner, Malzahn und Frey

 
   

Anna-Maria Wagner vom KJC Ravensburg, Luise Malzahn vom SV Halle (beide bis 78 kg) und Karl-Richard Frey vom TSV Bayer 04 Leverkusen (bis 100 kg) sind die deutschen Starter bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio am Freitag.

Mit Anna-Maria Wagner und Luise Malzahn hat Claudiu Pusa in der Gewichtsklasse bis 78 kg zwei echte Top-Athletinnen in seinem Team. Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio 2020 schenken sich die beiden Athletinnen nichts und überzeugen mit Top-Ergebnissen. Dies zeigen auch die Weltranglistenpositionen der beiden. Anna-Maria Wagner rangiert auf einem neunten Platz, direkt dahinter Luise Malzahn auf dem zehnten Platz.

Luise Malzahn überzeugte direkt zu Beginn des Jahres mit einem zweiten Platz beim prestigeträchtigen Grand Slam in Paris und ist als Vize-Europameisterin, WM-Dritte und Olympia-Fünfte die erfahrenere Athletin. Anna-Maria Wagner zog beim Grand Slam in Düsseldorf direkt mit dem zweiten Platz nach und gewann im Anschluss die Grand Prixs in Marrakesch und Antalya. Die junge Athletin hat eine starke Entwicklung vollzogen und ist eine extrem starke Konkurrenz auf dem Weg zu den Olympischen Spielen.

Den Höhepunkt erreichte die rein sportliche Rivalität im Mai beim Grand Slam in Baku. Dort trafen die beiden deutschen Judokas im Finale aufeinander. Luise Malzahn konnte dieses Duell für sich entscheiden. Nur zwei Wochen später stand allerdings Anna-Maria Wagner beim Grand Prix in Hohhot auf dem zweiten Platz und somit vor Luise Malzahn, die einen siebten Platz belegte. Die beiden Mannschaftskolleginnen treiben sich im Training und bei Wettkämpfen gegenseitig zu Höchstleistungen an. Wir sind gespannt auf die Weltmeisterschaft!

Anna Maria Wagner trifft am Freitag in der zweiten Runde auf die Siegerin der Begegnung Klara Apotekar aus Slowenien gegen Marie Branser aus dem Kongo. Luise Malzahn kämpft in der zweiten Runde gegen Loriana Kuka aus dem Kosovo, in diesem Jahr Siegerin beim Grand Prix in Tiflis. 40 Teilnehmerinnen starten in der Klasse bis 78 kg.

Karl-Richard Frey kann auf unzählige Erfolge zurückblicken und verfügt über sehr viel Erfahrung im „Judo-Zirkus“. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wurde er Fünfter. Zudem hat er schon viele Medaillen bei großen internationalen Turnieren gewonnen (u.a. Bronze beim Grand Prix in Hohhot in diesem Jahr) und gewann die Bronze- und Silbermedaille bei Weltmeisterschaften. Vielleicht macht er in diesem Jahr den Medaillensatz komplett!

Karl-Richard Frey kämpft in der ersten Runde der mit 62 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse bis 100 kg gegen Otgonbaatar Lkhagvasuren aus der Mongolei, Dritter der WM 2018 in Baku.

Kampfbeginn ist am Freitag um 12:00 Uhr Ortszeit (5:00 Uhr MESZ). Der Finalblock beginnt um 19:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MESZ).

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Samstag: 10:30-12:00 Uhr Eurosport 1 (Aufzeichnung von Freitag) und 12:00-14:35 Uhr Eurosport 1 (live)

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Frühes WM-Aus für Wagner, Malzahn und Frey

 
   

Am sechsten Tag der Judo-Weltmeisterschaften in Tokio sind die Athleten des Deutschen Judo-Bundes (DJB) in der zweiten Runde ausgeschieden.

Karl-Richard Frey vom TSV Bayer 04 Leverkusen gewann in der Klasse bis 100 kg seinen Auftaktkampf gegen den WM-Dritten aus dem Vorjahr Otgonbaatar Lkhagvasuren aus der Mongolei, unterlag anschließend aber in der Verlängerung dem Brasilianer Rafael Buzacarini durch Haltetechnik. Anna-Maria Wagner vom KJC Ravensburg und Luise Malzahn vom SV Halle mussten sich nach Freilosen ebenfalls in Runde zwei geschlagen geben. Wagner scheiterte an Klara Apotekar aus Slowenien, Malzahn an Loriana Kuka aus dem Kosovo.

Karl-Richard Frey hatte in der ersten Runde mit Otgonbaatar Lkhagvasuren aus der Mongolei, Dritter der WM 2018 in Baku, den erwartet starken Gegner. In einem offenen Schlagabtausch konnte zunächst keiner der beiden Kämpfer einen zählbaren Vorteil erzielen. Mit jeweils zwei Shido-Bestrafungen ging es in die Verlängerung. Nach fast sieben Minuten Kampfzeit gelang dem 28-jährige Vizeweltmeister von 2015 die entscheidende Ippon-Wertung durch Uchi-mata. Der Kampf gegen Rafael Buzacarini aus Brasilien, in diesem Jahr Zweiter bei den Grand-Prix-Turnieren in Tiflis und Antalya, war vom Griffkampf bestimmt. Erneut ging es in die Golden-Score-Verlängerung. Hier nutzte der Brasilianer einen missglückten Wurfansatz von Frey und beendete die Begegnung mit Mune-gatame.

Anna Maria Wagner fand in ihrem Auftaktkampf in der zweiten Runde gegen Klara Apotekar aus Slowenien kein Mittel, nach vier Minuten ohne Wertungen ging es in die Golden-Score-Verlängerung. Nach mehr als sieben Minuten konterte die Slowenin einen O-soto-gari-Ansatz der 23-jährigen Ravensburgerin mit Soto-maki-komi und erzielte die entscheidende Wertung.

Auch Luise Malzahn musste gegen Loriana Kuka aus dem Kosovo, in diesem Jahr Siegerin beim Grand Prix in Tiflis, in die Verlängerung. Nach 3:19 Minuten im Golden Score musste sich die 29-jährige WM-Dritte von 2015 durch Ippon für Uchi-mata geschlagen geben.

Am sechsten WM-Tag gingen die Titel an Madeleine Malonga aus Frankreich, die sich im Finale klar gegen Titelverteidigerin Shori Hamada aus Japan durchsetzte, und Jorge Fonseca aus Portugal.

Japan liegt nach sechs Tagen im Medaillenspiegel mit drei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen auf dem ersten Platz, gefolgt von Frankreich (3/0/2) und Portugal (1/1/0).

Am letzten Tag der Einzelwettkämpfe bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio gehen am Samstag Jasmin Külbs vom 1. JC Zweibrücken (über 78 kg) und Johannes Frey vom JC 71 Düsseldorf (über 100 kg) für den DJB an den Start.

Die Ergebnisse vom sechsten Wettkampftag:

Frauen bis 78 kg:

1. Madeleine Malonga, FRA

2. Shori Hamada, JPN

3. Mayra Aguiar, BRA

3. Loriana Kuka, KOS

5. Klara Apotekar, SLO

5. Patricia Sampaio, POR

7. Zhenzhao Ma, CHN

7. Natalie Powell, GBR

Männer bis 100 kg:

1. Jorge Fonseca, POR

2. Niyaz Ilyasov, RUS

3. Michael Korrel, NED

3. Aaron Wolf, JPN

5. Guham Cho, KOR

5. Elmar Gasimov, AZE

7. Shady Elnahas, CAN

7. Varlam Liparteliani, GEO

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Samstag: 10:30-12:00 Uhr Eurosport 1 (Aufzeichnung von Freitag) und 12:00-14:35 Uhr Eurosport 1 (live)

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Judo-WM am Samstag mit Jasmin Külbs und Johannes Frey

 
   

Am letzten Tag der Einzelwettkämpfe bei den Judo-Weltmeisterschaften in Tokio gehen für den Deutschen Judo-Bund Jasmin Külbs vom 1. JC Zweibrücken (über 78 kg) und Johannes Frey vom JC 71 Düsseldorf (über 100 kg) an den Start.

Mit Jasmin Külbs steht eine weitere Olympia-Teilnehmerin im WM-Aufgebot. Die Pfälzerin konnte schon viele internationale Medaillen gewinnen und gehörte zwischenzeitlich zur Top 10 der Welt. 2015 wurde sie in Baku Vize-Europameisterin und bestätigte nur ein Jahr später bei den Europameisterschaften in Kazan ihre Leistung mit einem dritten Platz. In diesem Jahr holte die amtierende Deutsche Meisterin bei den Grand-Prix-Turnieren in Antalya und Hohhot jeweils den dritten Platz.

Jasmin Külbs kämpft am Samstag in der ersten Runde gegen Ivana Sutalo aus Kroatien. 40 Teilnehmerinnen sind in der Klasse über 78 kg am Start.

Johannes Frey hat sich extrem schnell in der neuen Gewichtsklasse „akklimatisiert“ und überzeugt bei den Schwergewichtlern durch seine Wendigkeit und Explosivität. Beim Grand Slam in Düsseldorf 2018 konnte sich das heimische Publikum davon überzeugen. Mittlerweile hat er schon einige internationale Top-Platzierungen erreicht und ist zweifacher Deutscher Meister. Der bisherige Höhepunkt war sicherlich die Goldmedaille beim Grand Prix in Agadir.

Johannes Frey kämpft in der zweiten Runde der mit 41 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse über 100 kg gegen Shaotong Yuan aus China.

Kampfbeginn ist am Samstag um 13:00 Uhr Ortszeit (6:00 Uhr MESZ). Der Finalblock beginnt um 19:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr MESZ).

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen2019/

TV-Zeiten am Samstag: 10:30-12:00 Uhr Eurosport 1 (Aufzeichnung von Freitag) und 12:00-14:35 Uhr Eurosport 1 (live)

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In dieser Ausgabe:

 
 
 
     
     
 

Bittere 3:4-Niederlage für DJB-Team gegen Brasilien

 
   

Die Enttäuschung stand den deutschen Kämpferinnen und Kämpfern ins Gesicht geschrieben. Nach einer hoch dramatischen Begegnung und einer 3:0-Führung verliert das DJB-Team mit 3:4 gegen Brasilien und muss nach dieser bitteren und unglücklichen Niederlage das Aus in der ersten Runde der Team-Weltmeisterschaften in Tokio hinnehmen.

Die Zeichen standen auf Sieg, nachdem Giovanna Scoccimarro (-70 kg), Eduard Trippel (-90 kg) und Anna Maria Wagner (+70 kg) Deutschland mit 3:0 in Führung gebracht hatten. Zwar gingen die ersten beiden Kämpfe über die Golden-Score-Verlängerung, doch Scoccimarro und Trippel hatten die Nervenstärke und brachten die Siege nach Hause. Wagner legte Maria Suelen Altheman, Fünfte bei den Einzelwettkämpfen, bereits nach 14 Sekunden mit Ko-uchi-gari auf die Matte.

Auch Johannes Frey schlug sich in der Kategorie über 100 kg trotz des großen Gewichtsunterschiedes gegen den WM-Fünften Rafael Silva prima, musste sich am Ende aber mit drei Shido-Bestrafungen geschlagen geben. Theresa Stoll (-57 kg) brachte Olympiasiegerin Rafaela Silva, Dritte im Einzelwettbewerb, an den Rand einer Niederlage. Sie lieferte sich mit der Brasilianerin einen Kampf auf Augenhöhe und unterlag erst nach 7:42 Minuten durch die dritte Bestrafung.

Beim Stand von 3:2 sollte Anthony Zingg (-73 kg) gegen Eduardo Barbosa alles klar machen, doch es kam anders. Nach elf Sekunden Kampfdauer ließ sich der 25-jährige Düsseldorfer bei seinem ersten Wurfansatz auf den Arm des Brasilianers fallen und wurde wegen dieser verletzungsgefährlichen Aktion disqualifiziert.

Es stand 3:3. Nun wurde für den entscheidenden Golden-Score-Kampf eine Gewichtsklasse ausgelost. Das Los fiel auf die Klasse bis 73 kg. Doch Anthony Zingg durfte aufgrund seiner Disqualifikation nicht mehr antreten und der Punkt ging kampflos zum 4:3 an Brasilien.

Stimmen zur Niederlage der DJB-Mannschaft gegen Brasilien

DJB-Präsident Peter Frese: "Das Hansoku-make war berechtigt. 3:0 führen und dann das Los mit der Gewichtsklasse ziehen, die nicht mehr kämpfen kann. Das sind Schläge für die Mannschaft, die sie nicht verdient hat."

Frauen-Bundestrainer Claudiu Pusa: "Dieses junge Team hat einen guten Job gemacht und eine gute Leistung gezeigt. Wir haben die Brasilianer im Sack gehabt. Theresa hat sehr gut gekämpft, aber trotzdem verloren. Wir sind ein wenig vom Pech verfolgt. Über die Regeln kann man diskutieren, aber sie sind gleich für jeden."

In einem packenden WM-Finalkampf verteidigte Japan mit 4:2 gegen Frankreich seinen Titel aus dem Vorjahr.

Die Platzierungen:

1. Japan

2. Frankreich

3. Russland

3. Brasilien

5. Aserbaidschan

5. Mongolei

7. Südkorea

7. Kuba

Livestream, Ergebnisse, Wettkampflisten: https://live.ijf.org/wc_sen_teams2019/

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